RAF diskussionen 92-94

›wir haben mehr fragen als antworten ...‹
Ob die Geschichte der Roten Armee Fraktion als Stadtguerilla in der BRD nach 25 Jahren bewaffnetem Kampf beendet ist, scheint momentan noch offen zu sein. Klar ist jedoch: Seit Oktober 1993 hat es einen Bruch zwischen den Illegalen der RAF und dem größten Teil der Gefangenen aus der RAF gegeben. Auch kann von keinem Gefan- genenkollektiv mehr ausgegangen werden.
Dieses Buch macht den Diskussionsprozeß in der jüngsten Geschichte der RAF transparent. Die Textsammlung beginnt mit der sogenannten »April-Erklärung« von 1992 und umfaßt die darauf fol- gende Debatte. Weiter wird die Erklärung der RAF zum Anschlag auf den Gefängnisneubau Weiterstadt und die sich den Ereignissen in Bad Kleinen anschließende Auseinandersetzung zwischen den Illega- len der RAF und den verschiedenen Gefangenengruppen dokumen- tiert. Der Dokumententeil endet mit der Hungerstreikerklärung zur sofortigen Freilassung von Irmgard Möller im Sommer 1994.
Im Anhang finden sich, neben kurzen biographischen Angaben, eine umfassende Auswahlbibliographie zu den Diskussionen der mili- tanten Linken, eine allgemeine Bibliographie der Texte der RAF und der Gefangenen sowie eine kurze Chronologie zur Geschichte der RAF von 1968–1993.
Nach der 1993 in der Edition ID-Archiv erschienenen Publikation »Die Früchte des Zorns. Texte und Materialien zur Geschichte der Revolutionären Zellen und der Roten Zora«, ist das vorliegende Buch ein weiterer Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte und Wirkungs- weise militanter Opposition in der BRD.

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